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Waldschratt
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« Antworten #45 am: 09. August 2007, 16:34:02 » |
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Danke an Kira & reichr für Euren Zuspruch, der wirklich gut getan hat! :bearhug:
Heute war die Hausärztin wieder da, um nach dem Abklingen der Sommergrippe die weiteren Modalitäten wegen des anstehenden Ballonwechsels zu klären. Auf Grund der trotz aller Diät erfolgten Gewichtszunahme und der gesamten Problematik Schmerzen/Hunger usw. nimmt sie ebenfalls an, dass der letzte Ballon den Weg seines Vorgängers gegangen ist: trotz Füllung mit Signalflüssigkeit irgendwann unbemerkt ins "gastroskopische Nirwhana" eingegangen, sprich: verschwunden ist :dontknow: . Sollte das wieder der Fall sein, wäre eine erneute Implantation eigentlich sinnlos - und in Anbetracht der Schwierigkeiten beim letzten Mal auch nicht unbedingt das Non-plus-ultra. Darin sind wir uns einig.
Die Entscheidung, ob und wie und wann fällt in der nächsten Woche. Frau Doktor nimmt Rücksprache mit der Klinik und es wird erst einmal festgelegt, wann die Untersuchung und die eventuelle "Entnahme" des Ballons bzw. seiner Reste erfolgt: Jetzt noch im August oder erst im Oktober. Je nach dem dann erhobenen Befund wird beraten, wie weiter zu verfahren wäre. Fest steht, dass für die nächste OP mein BMI deutlich unter 60 liegen muß, da der statistische Wert für letale Komplikationen bei einem BMI > 60 selbst bei Vernachlässigung aller anderen Risikofaktoren wie Herzerkrankung etc. immer noch bei mehr als 10% (!) liegt. Das bezieht sich bereits auf die sog. "minimal-invasive OP", sprich die laparoskopische OP. Sollte es nötig sein, bei "offenem Feld" zu operieren, erhöht sich das Risiko schon allein durch die Gefahr einer Bauchfellentzündung - die Gefahr besteht auf Grund meiner Begleiterkrankungen sowieso...
Manchmal sage ich mir:
[align=center:llzkmlrq]"Lass' die Zügel schleifen! Halte Dich an den Diät-Plan, unternimm alles was Deiner Mobilisierung dient - aber eine OP nur noch, wenn es gar nicht mehr anders geht!"[/align:llzkmlrq]
Denn wenn es wieder los geht mit dem Operieren, dann folgen mindestens vier weitere OPs: der Magenbypass bzw. die BLD, eine Stenosen-OP mit der Prollapsbehandlung, die Entfernung der Fettschürze bzw. deren "Reste" und, vor allem bedingt durch die bisher durchgeführten 13 OPs, eine sog. "Bauchdeckenplastik". Mir wird schon schlecht wenn ich nur daran denke! Aber so wie es ist kann es nicht weiter gehen, zumindest nicht auf lange Sicht, denn ein Leben zwischen Pflegebett und Rollstuhl am Fenster ist nicht unbedingt das, was ich mir erträume - mir reichen die letzten 5 Jahre! Zum Glück kann ich inzwischen eben in den Rolli und ich schaffe es auch, wenigstens in der Wohnung etwas zu laufen, auch wenn ich diese "Übungen" nur "unter Aufsicht" machen darf...
Es kommen natürlich auch noch familiäre Belastungen dazu, aber die stehen auf einem anderen Blatt...
Bitte entschuldigt, dass ich hier so offen auch die Probleme anspreche, aber ich finde, dass gerade auch die schweren Seiten einmal angesprochen werden müssen, nicht um jemanden in ähnlicher Situation abzuschrecken, sondern einfach, um ein besseres Bild/Verständnis für die gesamte Problematik zu erzielen. Und vielleicht hilft es ja auch der/dem einen oder anderen, der ähnliche Probleme hat und sich nicht damit in die Öffentlichkeit wagt, wenn sie/er merkt, dass sie nicht allein mit solchen Problemen sind!
Nochmals Danke für Eure Hilfe und ich werde mich durchbeißen - versprochen!
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« Letzte Änderung: 09. August 2007, 17:32:06 von Waldschratt »
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[align=center] "KAFFEE
dehydriert den Körper nicht - sonst wäre ich längst zu Staub zerfallen!"  [/align]
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sandy
Beiträge: 171
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« Antworten #46 am: 15. August 2007, 10:50:40 » |
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Biite lieber Maik, glaube an dich und halte durch .
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moppel
Beiträge: 47
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« Antworten #47 am: 20. August 2007, 08:22:38 » |
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Ich drück dich und meine Daumen das alles gut wird.
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IF YOU HAVE NO CHANCE, YUST TAKE IT
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Lev
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« Antworten #48 am: 26. August 2007, 23:01:46 » |
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Ich kann dir halt auch nur sagen, halte durch und wie die anderen hier auch sagen, glaube an dich, wir tun das auch. 
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POSTER DES 100. Beitrages IM "DER ANAR`CHIE" THREAD POSTER DES 200. Beitrages von Lev POSTER DES 1000. Beitrages von Lev POSTER DES 3000. BEITRAGES INSGESAMT POSTER DES 4000. BEITRAGES INSGESAMT --------------------------------------------------------------------- DA GEHT NOCH WAS ........  And this is my way ...........  ----------------------------------------------------------------------
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Waldschratt
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« Antworten #49 am: 27. August 2007, 00:03:20 » |
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Der August ist fast vorbei und es wird wohl diesen Monat nichts mehr mit Gera, denn vorher muß ja auch noch ein Blutbild gemacht werden und dann erst kann der Transport und alles Weitere veranlaßt werden. Im September tritt "meine" Hausärztin ihren Jahresurlaub an so dass es erst Oktober wird... Einerseits bin ich ja ganz froh, dass mir die Quälerei noch ein bißchen erspart bleibt - andererseits ist sie unumgänglich und es heißt nicht umsonst: "Was weg ist ist weg - und was weg ist juckt nicht mehr!"
Mit der Hausärztin bin ich so verblieben: WENN der Ballon noch intakt ist und WENN ich wenigstens 24 Stunden auf Station bleibe oder die entsprechenden Medikamente mitbekomme DANN lasse ich mir einen n euen Ballon implantieren. Ist der jetzige aber auch wieder weg oder in einem erbarmungswürdigen Zustand, dann hat sich der Fall erledigt, weil ja unter dem Strich dann außer unnützer Schinderei und Kosten nichts herauskommt...
Also dann...
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dehydriert den Körper nicht - sonst wäre ich längst zu Staub zerfallen!"  [/align]
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Waldschratt
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« Antworten #50 am: 22. September 2007, 21:48:46 » |
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"Aus gegebenem Anlaß..." habe ich ein paar Anmerkungen zum Abnehmen allgemein geschrieben. Da sie aber in der Sparte "Ernährung / Diäten" besser aufgehoben sind, möge der geneigte Leser dort nachschlagen! Danke!
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dehydriert den Körper nicht - sonst wäre ich längst zu Staub zerfallen!"  [/align]
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reichr
Beiträge: 43
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« Antworten #51 am: 23. November 2007, 11:24:44 » |
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Liebe Freunde vom Waldschratt !
Erst hatte der Waldschratt Computerprobleme und als die endlich behoben waren, hatte er noch mehr Probleme mit sich. Der Waldschratt musste ins Krankenhaus und wurde zwei Mal operiert. Nach bangen Warten ist er jetzt wieder zu Hause und erholt sich von den ganzen Strapazen. Mental muss er sich auch auf die nächste Operation im Januar vorbereiten. Bitte habt etwas Geduld, er wird sich sicherlich wieder melden und mehr und genauere Berichterstattung bringen. Ich soll Euch liebe Grüße von ihm ausrichten.
Lieber Waldschratt, auf diesem Wege GUTE BESSERUNG und Kopf hoch !
P.S. Vielleicht habt Ihr auch ein paar Grüße an ihn, das wird ihm sicherlich gut tun und hilft ihm schneller auf die Beine zu kommen.
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Ein Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag !
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Waldschratt
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« Antworten #52 am: 21. Dezember 2007, 23:41:36 » |
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 Wieder da - und "on"! Nachdem es gesundheitlich längere Zeit arge Probleme gab und sich dann auch noch meine geliebte "Rechentechnik" verabschiedete (... und wieder habe ich eine Stromversorgung überlebt - jetzt hängt der Schleppi an einer DockingStation) möchte ich mich ganz kurz zurückmelden! Näheres über meinen Aufenthalt in der Klinik zur Ballon-Entfernung, was es dabei an Komplikationen gab und wie die nicht geplante OP (wegen innerer Blutungen) dazu gehört schreibe ich noch in den nächsten Tagen. Jetzt muß ich erst mal allerhand aufholen - und ganz so fit bin ich bei weitem noch nicht... Sicherheitshalber aber mal immer: [align=center:1rbfveuf] "Einen besinnlichen 4. Advent!"[/align:1rbfveuf] wünscht Euch Euer Waldschratt
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dehydriert den Körper nicht - sonst wäre ich längst zu Staub zerfallen!"  [/align]
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Waldschratt
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« Antworten #53 am: 31. Dezember 2007, 00:53:01 » |
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Nun kommt endlich die versprochene Ergänzung zu den Geschehnissen der letzten Zeit:
Der Ballon war diesmal noch vorhanden – man glaubt es kaum! Leider hatte er seinen Zweck nur unzureichend erfüllt, denn die Waage zeigte etliche (knapp 30) Kilogramm mehr als bei der Implantation an! Dabei habe ich die Diätvorschriften nach Möglichkeit eingehalten und eigentlich trotz aller Tricks und Kniffe ständig Hunger gehabt...
Jedenfalls sollte der Ballon entfernt werden und je nach Verlauf und Zustand blieb die Entscheidung über eine dritte Implantation bis nach einer Auswertung mit mir, auch in Hinblick Nutzen/Risiko, offen. Leider kam alles ganz anders!
Der Ballon wird ja nach dem Einsetzen mit einer (Signal-)Flüssigkeit befüllt, die vor der Ballonentfernung natürlich auch wieder raus muss. Zu diesem Zweck wird der Ballon endoskopisch "angedockt" und gezielt mit Löchern versehen, so dass zum einen ein Absaugen der Flüssigkeit möglich wird, zum anderen aber auch ein Ausscheiden über den Magen-Darm-Trakt erfolgen kann. Ist der Ballon leer, wird er am oberen Ende erfasst und endoskopisch über die Speiseröhre und den Mund herausgezogen.
Nachdem es wieder einmal nicht so einfach war, mir das Endoskop "zu schieben" (es war wieder eine leichte Narkose nötig), rissen die Probleme nicht ab – dafür aber der noch nicht völlig entleerte Ballon, als er gerade auf der Höhe Übergang Speiseröhre/Luftröhre war, was dazu führte, dass ich einen guten Schluck von diesem edlen Saft in die Lunge bekam. Für die daraufhin notwenig gewordene Bronchoskopie wurde ich "richtig" schlafen gelegt, da sich mein Körper trotz Abwesenheit meiner Persönlichkeitsstrukturen arg zur Wehr setzte (Und hinter 200 kg sitzt dann schon eine ziemlich große "Schwungmasse"! *fg*) Und trotz meines maroden Zahnstatus' habe ich Frau Doktor kräftig in den Finger gebissen…
Bei den abschließenden Untersuchungen wurde dann eine massive Blutarmut diagnostiziert und man fand relativ schnell innere Blutungen als Ursache heraus. Da diese sich auch nicht mit viel gutem Zureden und mehreren Vollkonserven zähmen ließen, musste eine Not-OP angesetzt werden.
Vor dieser OP gab es die verschiedensten Meinungen, ob und wie – bis dahin, bei vollem Bewusstsein zu intubieren! Das ist zwar eine sehr unangenehme Methode, ermöglicht es aber, besser Einfluss auf beatmungskritische Patienten zu nehmen. Einigkeit herrschte lediglich in einem Punkt: Hohes Risiko, aber in Anbetracht der Situation notwendig!
Gleichzeitig wurde die OP so geplant, dass der seit Jahren existierende Prollaps, der immer wieder für Schwierigkeiten und auch für Blutungen sorgte, gleich mit abgetragen werden konnte.
Die OP ist nicht nur besser gelaufen als gedacht sondern man muss schon fast sagen sie hat vorzüglich geklappt! Offenbar war die äußerst gründliche Vorbereitung durch alle beteiligten "Gewerke" einiges wert zum anderen bin ich selbst auch gelöst in den OP gegangen respektive gefahren worden. (Inwieweit da auch ein bisschen Sex Anteil hatte möchte ich nicht erörtern, aber: Es gibt ihn wirklich, den "Sex im Krankenhaus"! *fg*)
Geblieben ist mir nun noch ein Loch neben dem Stoma, welches extra versorgt werden muss.
Im Nachgang zur OP hatte ich dann eine massive Wassereinlagerung im Genitalbereich – da habe ich mich schon fast daran gewöhnt, sie tritt immer wieder auf, wenn ich einen Katheder zu liegen hatte… Dummerweise hatte aber auch die Magen-Darm-Grippe zugeschlagen, so dass sich die Wundheilung verzögert hat. Und natürlich Schmerzen vom Feinsten.
Wie geht es denn nun weiter?
Nichts genaues weiß man nicht!
… aber es sieht nicht nach einem neuen Ballon aus, schon in Anbetracht aller Komplikationen aber auch der Gewichtszunahme. Für den 29.01.2008 habe ich einen Termin in der Ambulanz, da wollen wir alle Möglichkeiten besprechen, quasi den weiteren "Fahrplan" festlegen – doch wenn es dann so ist wie bei dem "richtigen" Fahrplan, brauche ich mir keine Gedanken über einen Terminkalender machen – kleiner Seitenhieb auf die B***, musste einfach mal sein! *g*
Ach ja der Rest meines Schweigens war einem technischen Problem geschuldet: Die Steckbuchse für die Stromversorgung an der Hauptplatine hatte einen Dauerbruch – ein für Laptops wohl typischer Fehler! Da ist dann eine neue Platine fällig (weiß ich noch von meinem ersten Schleppi) und das ist richtig teuer! Zum Glück hatte ich mir damals ein Notebook der "Business-Class" gekauft, da kann man nicht nur einen Hochleistungsakku extern anschließen sondern auch eine DockingStation. Allerdings wollen auch die 200 Öcken erst mal zusammen kommen… Aber nun ist alles wieder in Sack und Tüten! *freu*
Also dann: [align=center:sl6mndb8]"Guten Rutsch und alles Gute für 2008!"[/align:sl6mndb8]
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« Letzte Änderung: 31. Dezember 2007, 00:54:55 von Waldschratt »
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Waldschratt
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« Antworten #54 am: 20. Januar 2008, 16:38:29 » |
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 (Verschoben in mein Blog)
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« Letzte Änderung: 22. Januar 2008, 00:51:33 von Waldschratt »
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Waldschratt
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« Antworten #55 am: 27. Januar 2008, 22:52:02 » |
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Heute bin ich allein und ohne Rolli, nur mit "Geh-Hilfe", vom Wohnzimmer durch den Flur ins Bad und etwas später wieder retour! Für mich ein Kraftakt, eine Weltreise - und ein Riesenerfolg!!! *freu* 
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dehydriert den Körper nicht - sonst wäre ich längst zu Staub zerfallen!"  [/align]
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Waldschratt
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« Antworten #56 am: 31. Januar 2008, 20:50:58 » |
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Für den 29.01. war der nächste Untersuchungstermin angesetzt. Hier sollte gemeinsam über das weitere Vorgehen entschieden werden, da ja auch die "häuslichen Begebenheiten" entsprechend berücksichtigt werden müssen. Zur Diskussion standen: - weitere Diät im klassischen Sinn
- eine Art "Längsnaht" am Magen zur dauerhaften Magenverkleinerung
- eine Fettabsaugung aus der unteren Bauchschürze
Nun bin ich wieder da. Naja, eigentlich schon seit vorgestern am späten Nachmittag, aber ich war so fertig, dass der Schleppi ausgeschaltet blieb. Die ganze Fahrerei auf dieser schmalen Liege und das alles und dann ohne zusätzliche Schmerzmittel war schon ein hartes Stück. Mit dem Ergebnis weiß ich nicht, ob ich zufrieden sein soll oder nicht: Vorläufig wird nicht operiert/kann nicht operiert werden - das freut mich! Die Ursache dafür, Stauungsödeme bis zum Brustkob, vermiesen allerdings die gute Laune, das sie "nicht ohne" sind und dringend behandelt werden müssen. Das heißt ca. 1/4 Jahr in einer Spezialklinik - vorausgsetzt, die Kasse übernimmt die Kosten (quasi Reha)... Ach Sch***....
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Waldschratt
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« Antworten #57 am: 20. Januar 2009, 20:39:44 » |
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Nachdem das letzte Jahr schwere, im wahrsten Sinn des Wortes "massive" Probleme brachte, gibt es nun endlich wieder einmal possitives zu berichten! Anfang 2008 bin ich bei einem Gewicht von 274 kg für 35 Tage ins Koma gefallen. Nachdem ich aus dem SRH Waldklinikum Gera entlassen werden konnte, die dringend benötigte Reha aber wieder abgelehnt worden war, kam ich zur stationären Pflege in ein (Senioren-)Pflegeheim. Dort ging es mit dem Gewicht weiter abwärts - und mit mir aufwärts!! Ende Oktober konnte ich dann den "Sprung" wagen und ein völlig neues Leben beginnen: eine eigene Wohnung mit ambulanter Betreuung und vor allem: seit nunmehr einem halben Jahr mit einer Familie an meiner Seite, die mich liebt und so akzeptiert, wie ich bin: Mit meiner Krankheit und der exzessiven Adipositas per magna! (Also Ihr seht: auch massiv (ge-)wichtige Personen können die Liebe finden - und auch genießen!  Heute war nun wieder ein großer Tag im Klinikum: Es ging um den OP-Fahrplan für 2009. Das wichtigste aber: Mein Gewicht beträgt nunmehr amtlich "nur" noch [align=center:3l5ue7mu] 169 kg!!![/align:3l5ue7mu] Das sind in einem Jahr rund 105 (!) kg weniger, also durchschnnittlich 8 kg/Monat. Selbstverständlich blieb das nicht ohne Folgen: Füllte ich noch im März das Bett zur Gänze aus und konnte mich nicht ohne Hilfe auf die Seite drehen (von Aufstehen oder gar Laufen ganz zu schweigen), so kann ich heute schon Treppen steigen, kleine Spaziergänge machen und auch die Körperpflege ist entschieden besser/leichter. Diese Erfolge sind allerdings nicht in einem chirurgischen Eingriff begründet, sondern tatsächlich durch eine strenge Diät und die zunehmende Mobilität hart erkämpft worden! Dabei bedeutet harte Diät, dass vom Grundstofwechsel her zur Versorgung des Körpers in Ruhe ca. 3.500 kcal benötigt worden wären, ich aber freiwillig bei Bewegung weiter auf 2.700 kcal zurückgegangen bin - gerade genug, um es nicht zum berüchtigten "Jojo-Effekt" kommen zu lassen, sondern eine konstante Gewichtsabnahme zu erzielen. Allerdings ist bei diesem Angaben die Verschiebung des Körperfettanteils zu Gunsten der Muskelmasse (Muskelaufbau durch zunehmende Mobilität) nicht berücksichtigt...) Wie geht es nun weiter? Nach meiner Augen-OP wird im März 2009 der OP-Plan aufgestellt: Es stehen noch 2 OPs für die Grunderkrankung an, gefolgt von einer Bauchdeckenplastik (auf Grund der bisherigen krankheitsbedingten 14 OPs im Bauchraum ist die Bauchdecke ein von Brüchen und Narben durchzogenes "Flickenfeld") und später dann noch die Entfernung der überschüssigen Haut, die sich nicht mehr von allein zurückbildet. Diese "Schürzen-Entfernung" gilt zwar im Allgemeinen als eine "Schönheits-OP", deren Kosten nicht von der Krankenkasse getragen werden - in meinem Fall wurde aber eine Einzelfallentscheidung getroffen und vorab die mündliche Zusage erteilt! Nun heißt es nicht nachlassen und nicht aufgeben, denn jedes "geschmolzene" Kilo bringt mich dem OP-Erfolg (Und dem Wiederaufwachen nach der OP!) näher - und meine Familie ist mir eine ganz große Hilfe, für die ich mich an dieser Stelle auch einmal bedanken möchte! ... ebenso wie bei Euch, die Ihr mir in den ganzen Jahren treue Freunde gewesen seid und mich immer wieder zum Weitermachen motiviert habt! Meine Hoffnung:Mit diesen Zeilen denen etwas Mut machen, die ob ihrer Pfunde an sich zweifeln...
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dehydriert den Körper nicht - sonst wäre ich längst zu Staub zerfallen!"  [/align]
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